Lindau. Wo endet eigentlich das Eichsfeld im Norden – und woran lässt sich der historische Grenzverlauf heute noch erkennen? Diesen Fragen geht die URANIA Eichsfeld bei einer Exkursion am Donnerstag, 20. August, nach.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Bahnübergang an der Straße von Lindau in Richtung Gut Albrechtshausen. Joachim Nolte aus Gieboldehausen wird die Geschichte des Eichsfeldes vor Ort erläutern. Werner Brandfaß aus Lindau übernimmt Erklärungen zum Verlauf der nördlichen Eichsfeldgrenze.

Nachdem die URANIA im Jahr 2021 bereits die südliche Grenze des Eichsfeldes erkundet hatte, steht nun das Untereichsfeld und damit die nördliche Grenzregion im Mittelpunkt.

Bei Interesse kann die Exkursion anschließend auf dem Rotenberg bei Gieboldehausen/Hattorf fortgesetzt werden. Dort befinden sich historische Grenzsteine zwischen dem früheren Kurmainz und dem Königreich Hannover sowie eine mittelalterliche Landwehr, die einst dem Schutz der Goldenen Mark diente. Für diesen Teil ist ein Fußweg von etwa 1,5 Kilometern einzuplanen.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, im Brotmuseum in Ebergötzen einzukehren.

Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro, Schüler, Schwerbehinderte und Grundsicherungsempfänger zahlen 4 Euro. Anmeldungen nimmt die URANIA Eichsfeld unter Telefon 03605/546151 oder per E-Mail an urania@urania-eichsfeld.de entgegen.