Zum Abschluss seiner „KulTour 2026“ hat Thüringens Kulturminister Christian Tischner eine positive Bilanz gezogen. An sechs Tagen besuchte er 20 Stationen im Freistaat – darunter auch das Eichsfeldmuseum in Heiligenstadt.

Minister Tischner bei seinem Besuch in Heilbad Heiligenstadt im Eichsfeldmuseum. Foto: TMBWK 

Im Gespräch mit Kulturschaffenden, Vereinen, Museen und Initiativen informierte sich der Minister über aktuelle Projekte, Entwicklungsmöglichkeiten und Probleme. Die Tour zeigte nach seinen Worten die große Vielfalt der Thüringer Kulturlandschaft – von Museen und Denkmalpflege über traditionelle Handwerksbetriebe bis hin zu freien Künstlern und ehrenamtlich getragenen Kulturprojekten.

„Die KulTour hat erneut gezeigt, mit wie viel Engagement, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein die Menschen das kulturelle Leben in Thüringen gestalten“, erklärte Tischner. Wichtig sei ihm gewesen, vor Ort zuzuhören und konkrete Herausforderungen aufzunehmen.

Zugleich kündigte der Minister mehr Planungssicherheit für zahlreiche Kulturprojekte an. Die notwendigen Abstimmungen zu den Einsparvorgaben des Landtags seien im Kulturbereich weitgehend abgeschlossen. Damit könnten viele Förderverfahren fortgesetzt und entsprechende Bescheide vorbereitet werden. Die Antragsteller sollen in den kommenden Wochen über den Stand ihrer Anträge informiert werden.

Tischner betonte, Kunst und Kultur leisteten einen unverzichtbaren Beitrag zur Attraktivität Thüringens und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Erfahrungen und Gespräche während der Tour sollen nun in die weitere kulturpolitische Arbeit einfließen.