Aus dieser Lage könnte der Igel sich nicht mehr befreien. Foto: Feuerwehr Leinefelde

Leinefelde. Diesmal war kein Mensch in Not, sondern ein kleiner Igel. Die Feuerwehr Leinefelde wurde am Samstagnachmittag zu einer ungewöhnlichen Tierrettung gerufen.


Der kleine Stachelträger hatte sich in einem Zaun eingeklemmt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Mit einem hydraulischen Spreizer – einem Gerät, das normalerweise bei schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt – gelang es den Einsatzkräften unter Einsatzleitung von Marcel Boy,  den Igel innerhalb kurzer Zeit schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien.


Anschließend übernahm der Igelnotdienst aus Kirchworbis die Versorgung des Tieres. Nach rund 30 Minuten war der 148. Einsatz der Feuerwehr Leinefelde in diesem Jahr erfolgreich beendet.

Der Kirchworbiser Igelnotdienst half weiter.


Für den kleinen Patienten bleibt zu hoffen, dass er sich schnell wieder erholt.