Leinefelde. Die ersten Wochen der Landesgartenschau haben der Innenstadt von Leinefelde bislang offenbar noch keinen spürbaren Besucherboom gebracht. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Stadtmarketing Leinefelde unter Händlern durchgeführt hat. Gleichzeitig wurden aber auch Ideen gesammelt, wie sich mehr Menschen gezielt in die Innenstadt locken lassen könnten.
An der Umfrage beteiligten sich mehrere Händler. Die Ergebnisse fallen recht deutlich aus: Auf die Frage, ob aktuell mehr Besucher oder zusätzliche Frequenz im Geschäft wahrgenommen werden, antworteten 14 Teilnehmer mit „Nein“, lediglich drei sahen bislang eine positive Entwicklung.
Auch die 10-Prozent-Aktion scheint derzeit kaum Wirkung zu entfalten. Hier gaben 16 Teilnehmer an, dass die Aktion bislang weder genutzt noch angesprochen werde. Nur eine Person antwortete mit „Ja“.
Gefragt wurde außerdem, welche Maßnahmen helfen könnten, mehr Besucher in die Innenstadt zu bringen. Besonders häufig genannt wurden „Stories aus der Innenstadt“ sowie „Online-Händler-Vorstellungen“. Ebenfalls Zuspruch erhielten eine stärkere Werbefläche der Händler auf dem Gelände der Landesgartenschau sowie Innenstadt-Rallyes oder Stempelaktionen. Weniger Resonanz gab es dagegen für längere Öffnungszeiten oder Aktionstage.
Das Stadtmarketing sieht darin klare Hinweise, worauf künftig gesetzt werden sollte. In einer Auswertung heißt es, dass die Landesgartenschau bisher noch nicht spürbar für mehr Frequenz in der Innenstadt sorge. Gleichzeitig gebe es aber Ideen mit Potenzial, um genau das zu verändern.
Genannt werden unter anderem mehr Sichtbarkeit der Händler direkt auf dem LGS-Gelände, eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien, gemeinsame Händler- und Online-Vorstellungen sowie Rallyes oder Stempelaktionen in der Innenstadt.
Nun soll gemeinsam überlegt werden, welche Maßnahmen sich kurzfristig sinnvoll umsetzen lassen, um mehr Besucher in die Innenstadt zu bringen.
Ilka Kühn

