Schorschi (Jörg Weiterer) und sein Team (Lukas Weiterer und Thomas Glahn) sind die Bratwurtstlönige von Leinefelde. Foto: Gerold Grimm

Leinefelde. Bratwurstduft, Frühlingsstimmung und eine gut gefüllte Innenstadt haben das erste Rostbratwurst-Battle am 20. März 2026 in Leinefelde zu einem vollen Erfolg gemacht. Insgesamt zwölf Teams traten gegeneinander an und lieferten sich einen spannenden Wettstreit um die beste Rostbratwurst.

Den ersten Platz sicherte sich am Ende die Leinefelder Senfbande. Die Bratwurst dafür stammte von André Schneider aus Uder. Auf dem zweiten Platz landete die Landfleischerei Schneider aus Heilbad Heiligenstadt. Rang drei ging an die Fleischerei Wurstmüller in Niederorschel. Die Jury bewertete dabei unter anderem Geschmack, Würzung, Gargrad und Qualität.

Neben der Rostbratwurst rückte auch ein echtes Stück Leinefelder Genussgeschichte in den Mittelpunkt. Vor Ort wurde der Original Leinefelder Tafelsenf angeboten, der seinen Ursprung in Gunkels Senffabrik in Leinefelde hat. Damit passte er perfekt zum Wettbewerb, denn zu einer guten Bratwurst gehört für viele eben auch der richtige Senf.

Wie Michael König vom Stadtmarketing erklärte, seien die Veranstalter selbst von den hohen Besucherzahlen überrascht gewesen. Die Resonanz habe gezeigt, wie sehr die Rostbratwurst in Thüringen zuhause ist und wie beliebt sie nach wie vor sei. Das Battle habe sich damit zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt und für eine lebendige Atmosphäre in der Innenstadt zum Frühlingserwachen gesorgt.

Ein besonderer Dank galt der WVL, die den organisatorischen Ablauf maßgeblich unterstützt habe. Ohne dieses Engagement, so König, wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen.

Mit dem ersten Rostbratwurst-Battle (übersetzt bedeutet es Wettstreit, Duell…) habe Leinefelde einmal mehr seine kulinarische Tradition sichtbar gemacht und zugleich bewiesen, dass regionale Genusskultur Menschen zusammenbringt. Nach dem gelungenen Auftakt steht bereits fest: Auch im kommenden Jahr soll es wieder ein Rostbratwurst-Battle geben. Viuelleicht besteht ja dann die Möglichkeit, auch für die Besucher mehr Bratwürste vorzuhalten. Der Apetit war offensichltich groß und manche sollen über eine Stunde angestanden haben.

Ilka Kühn