
Leinefelde. Der Köhlersgrund verändert sich sichtbar – und das schneller, als viele noch vor einem Jahr erwartet hätten. Ortsbürgermeister Patrick Westphalen hatte vor der Wahl angekündigt, das ehemalige Naherholungsgebiet wieder herzurichten. Inzwischen wird deutlich: Dieses Versprechen wird Schritt für Schritt umgesetzt.

Patrick Westphalen löst sein Versprechen, den Köhlersgrund wieder zu einem Naherholungszentrum zu machen, Stück für Stück ein. Erst kamen die Waldschenken, dann die Hinweistafeln, der Spielplatz wurde begonnen und sogar ein Entenhaus hat er selbst gebaut. Foto: Privat
Seit dem Frühjahrsputz im vergangenen Jahr hat sich im Köhlersgrund viel getan. Naturhinweistafeln wurden aufgestellt, neue Sitzgelegenheiten geschaffen, und auch sogenannte Waldschenken laden inzwischen wieder zum Verweilen ein. Der Bereich wirkt insgesamt aufgeräumter, strukturierter – und vor allem wieder einladend.
Ein sichtbares Zeichen dafür ist seit heute auf dem Teich zu sehen: Eine neue Enteninsel wurde eingesetzt. Das dazugehörige Entenhaus hat Patrick Westphalen selbst gebaut und nun zu Wasser gelassen.
Der Einsatz des Ortsbürgermeisters geht dabei deutlich über organisatorische Aufgaben hinaus. Hier wird nicht nur geplant, sondern auch angepackt. Das zeigt sich an vielen kleinen Details, die den Unterschied machen und dem Gebiet Stück für Stück seinen Charakter zurückgeben.

Mit Blick auf die bevorstehende Landesgartenschau 2026 gewinnt die Entwicklung zusätzlich an Bedeutung. Ziel ist es, den Köhlersgrund bis dahin so herzurichten, dass er wieder als attraktiver Ort für Spaziergänger und Besucher wahrgenommen wird.
Auch Familien haben den Bereich bereits wieder für sich entdeckt. Wer heute einen Spaziergang in den Köhlersgrund macht, merkt schnell: Hier entsteht wieder ein Ort, an dem man gern Zeit verbringt.
Ilka Kühn

