Thüringen. Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten registrierten im Januar 2026 einen nominalen Gesamtumsatz (inkl. sonstiger Umsätze) in Höhe von 2,7 Milliarden Euro.


Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies nach endgültigen Monatsangaben einem Rückgang von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
(bei 1 Arbeitstag weniger). Die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen (ohne sonstige Umsätze) registrierten nominal ebenfalls ein Minus von 11,2 Prozent (preisbereinigt -12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Die negative Entwicklung des Gesamtumsatzes im Vergleich zum Vorjahresmonat
zeigte sich mehrheitlich auf Kreisebene, vor allem:

im Ilm-Kreis (-168,8 Millionen Euro; -37,2 Prozent)

im Landkreis Eichsfeld (-29,7 Millionen Euro; -17,8 Prozent)

in der Stadt Jena (-21,0 Millionen Euro; -8,7 Prozent)

Drei Landkreise und zwei kreisfreie Städte registrierten eine geringe Umsatzsteigerung,
unter anderem der:

Unstrut-Hainich-Kreis (+10,7 Millionen Euro; +14,6 Prozent)

Saale-Holzland Kreis (+5,2 Millionen Euro; +5,5 Prozent)

Landkreis Gotha (+5,0 Millionen Euro; +2,0 Prozent)

Die Exportquote lag im Januar 2026 mit 40,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (36,7 Prozent). Die kreisfreie Stadt Jena wies mit Ausfuhren in Höhe
von 168,0 Millionen Euro (-7,1 Prozent) die höchste Exportquote (76,5 Prozent) auf.
Mit 741 Betrieben waren zum Jahresbeginn – aufgrund des angepassten Berichtskreises – 32 Betriebe weniger als im Vorjahresmonat für die zugrundeliegende Erhebung meldepflichtig. 135 109 Personen waren im Januar 2026 in diesen Betrieben tätig.