Duderstadt. Die Planungen für die Niedersächsische Landesgartenschau 2030 in Duderstadt nehmen weiter an Fahrt auf. Mit der geplanten Auslobung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs steht nun ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gestaltung der Landesgartenschau bevor.

Gruppenfoto vor der Stadtwerkstatt auf der Duderstädter Marktstraße. Foto: Thomas Wille

Zur Vorbereitung dieses Wettbewerbs traf sich nun erstmals das Preisgericht, bestehend aus rund 20 Fach- und Sachpreisrichtern sowie sachverständigen Beratern, in Duderstadt.

Durch die Stadt geführt wurden die aus allen Teilen Deutschlands stammenden Jury-Mitglieder dabei von Bürgermeister Thorsten Feike, dem Planungsteam der Stadtverwaltung und Vertreterinnen und Vertretern der Ratspolitik. In diesem Rahmen wurde ihnen die Zielsetzung und Aufgabenstellung des Wettbewerbs vorgestellt. Zudem konnten sich die externen Fachpreisrichterinnen und -richter ein umfassendes Bild von den geplanten Projektflächen und den örtlichen Gegebenheiten in Duderstadt machen. So ging es für die Gruppe unter anderem über die Wallanlagen, den Stadtpark und die Marktstraße. 

„Es war ein sehr schöner Termin“, ordnet Feike den Besuch der Jury ein. „Wir haben von absoluten Expertinnen und Experten aus der Branche viel Lob und Anerkennung für unsere Pläne erhalten. Das ist einerseits eine Bestätigung der bisherigen Arbeit und andererseits ein Auftrag an alle, jetzt konzentriert und gemeinsam am Gelingen der Landesgartenschau weiterzuarbeiten“, so Feike.

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den bestmöglichen Landschaftsarchitekten als zukünftigen Partner für die Gesamtplanung der Landesgartenschau 2030 zu ermitteln. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen teilnehmende Planungsbüros exemplarische Lösungsansätze für ausgewählte Bereiche der Duderstädter Innenstadt entwickeln. Bei der Durchführung des Wettbewerbs wird die Stadt Duderstadt als Ausloberin durch das Landschaftsplanungsbüro weihrauch + fischer aus Solingen unterstützt. 

„Mit diesem Wettbewerb schaffen wir die Grundlage für hochwertige Planungen und eine attraktive Weiterentwicklung unserer Stadt im Rahmen der Landesgartenschau. Er eröffnet uns die Chance, innovative Ideen zu gewinnen und zugleich starke Planungspartner für die kommenden Jahre zu finden“, erklärt Feike.

Die Veröffentlichung der Wettbewerbsauslobung ist für Mitte bis Ende April 2026 vorgesehen. Anschließend haben die teilnehmenden Planungsbüros mehrere Monate Zeit, um ihre Entwürfe zu erarbeiten. Nach einem Bearbeitungszeitraum von etwa vier bis fünf Monaten soll das Preisgericht Mitte September 2026 den Sieger des Wettbewerbs bestimmen.