Die Teilnehmer der Infoveranstaltung. Foto: Alexander Franke


Heilbad Heiligenstadt. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Wandervereinen, Wegwarte und Wanderführern aus der Region nahmen im vergangenen Monat im Rathaus an der Informationsveranstaltung teil. Eingeladen hatten der 1. SC 1911 Heiligenstadt e.V., die Stadt Heilbad Heiligenstadt, der HVE Eichsfeld Touristik e.V. sowie der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal.

Uwe Müller bei der Begrüßung. Foto: A. Franke

Uwe Müller vom Naturpark begrüßte die Gäste, dankte nochmals den Ehrenamtlichen des Deutschen Wandertags 2024 und zeigte sich erfreut über das anhaltende Interesse. Im Mittelpunkt stand die geplante Wimpelwanderung, die traditionell den letzten Austragungsort des Deutschen Wandertags mit dem nächsten Gastgeber verbindet.

Vorgestellt wurde ein möglicher Streckenverlauf von Heilbad Heiligenstadt nach Oberwiesenthal mit Start im Juni 2026, einer Einbindung des Thüringer Wandertags in Bad Tabarz, einer symbolischen Landesgrenzquerung sowie
Abschnitten auf dem Kammweg im Erzgebirge. Der Empfang der Wimpelgruppe in Oberwiesenthal ist für den 24. September 2026 geplant.

Thüringer Landeswanderwart Lutz Hähner brachte seine Erfahrungen in die Diskussion ein und betonte die Bedeutung gut geplanter, altersgerechter.
Manfred Weinrich vom 1. SC 1911 ließ keinen Zweifel daran, dass der Thüringer Wandertag in Bad Tabarz eine zentrale Rolle spielen soll und dort die Möglichkeit besteht, sich als Region sichtbar zu präsentieren.

Uwe Müller fügte hinzu: „Wir sind gut vernetzt, und es gibt bereits Angebote von Vereinen aus einzelnen Regionen, die Wimpelgruppe in ihrem jeweiligen Terrain zu führen.“ Stellvertretend nannte er den Werratalverein mit über 1.500 Mitgliedern. Dessen Vorsitzender Dirk Landau, ebenfalls unter den Gästen, bestätigte die Bereitschaft des Vereins, sich aktiv einzubringen und die
Wimpelgruppe auf Abschnitten im Werratal zu begleiten.

Nach der Präsentation signalisierten bereits weitere Teilnehmende ihre Bereitschaft, einzelne Etappen nach Oberwiesenthal zu übernehmen. Nun gilt es, das rund 300 Kilometer lange Vorhaben organisatorisch zu konkretisieren.
Zum Abschluss der Veranstaltung blieb Zeit für Fragen sowie für einen offenen Austausch weiterer Ideen.

Alexander Franke