Leinefelde. Am Sonntagmorgen waren zahlreiche Feuerwehren im Eichsfeld wegen einer ausgedehnten Ölspur im Einsatz. Nach Angaben von Florian Hartung, Wehrleiter der Feuerwehr Leinefelde, zog sich der Einsatz bis ca. 14 Uhr hin, zumindest im größten Teil des Stadtgebiets von Leinefelde-Worbis. Die Polizei hat den Verursacher inzwischen gefunden: ein Räumfahrzeug der TSI (Thüringer Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft )
Betroffen waren die Ortsteile Beuren, Leinefelde, Breitenbach, Worbis und Hundeshagen. Alarmiert wurden dabei alle Feuerwehren der Stadt Leinefelde-Worbis mit Ausnahme von Kaltohmfeld. Leinefelde war um 8.30 Uhr die erste alarmierte Feuerwehr, weitere Wehren wurden anschließend für ihre jeweiligen Zuständigkeitsbereiche sowie zur gegenseitigen Unterstützung hinzugezogen.
Über das Stadtgebiet hinaus wurden Ölspuren auch in Heiligenstadt, Wingerode, Bodenrode-Westhausen, Kirchworbis, Breitenworbis und bis nach Hüpstedt festgestellt. Ob sämtliche Verunreinigungen auf einen einzigen Verursacher zurückzuführen sind, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Es müssen ja zig-Kolimeter gewesen sein. Da fragt man sich doch, wieviel Öl ein einzelnes Fahrzeug verlieren kann.
In Leinefelde führte die Feuerwehr zunächst Sofortmaßnahmen durch, insbesondere an Kreuzungsbereichen, die abgestreut wurden, um die akute Gefahr zu mindern. Im Anschluss übernahm eine Fachfirma mit mehreren großen Kehrmaschinen die gründliche Reinigung der betroffenen Straßen.
Die Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden gefordert. Ziel war es vor allem, die Verkehrssicherheit schnellstmöglich wiederherzustellen und weitere Gefahren für Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

