
Leinefelde. Schafe gehören seit jeher zur Geschichte des Ortes. Das historische Leineschaf, das früher hier gezüchtet wurde und inzwischen wieder an Bedeutung gewinnt, sowie der Spitzname der Leinefelder als „Lämmerschwänze“ sind fest mit der Stadt verbunden. Diese Tradition soll auch im Rahmen der Landesgartenschau und anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums sichtbar werden.
Dazu hat Ortsbürgermeister Patrick Westphalen gemeinsam mit dem Ortsteilrat ein Projekt initiiert, bei dem Schaf-Figuren als Symbol für Leinefelde gestaltet werden. Insgesamt sechs Figuren wurden angeschafft. Am vergangenen Donnerstag konnten der Ortsbürgermeister zwei davon aus dem Kindergarten Sonnenschein holen. Die Kinder hatten die Schafe selbst bemalt. Entstanden sind ein Schönwetterschaf und ein Schlechtwetterschaf, farbenfroh und mit viel Kreativität umgesetzt.
Die Figuren greifen bewusst den historischen Bezug zu Leinefelde und den daraus entstandenen Spitznamen auf. Zugleich soll die bunte und freundliche Gestaltung zeigen, dass Tradition und Gegenwart in einer offenen Stadt wie Leinefelde zusammenpassen – mit einem Augenzwinkern.
Bereits zum Stadtfest waren zwei Schafe von der Konrad-Hentrich-Grundschule gestaltet worden. Zwei weitere Figuren befinden sich derzeit noch im Kindergarten Bonifatius in Leinefelde und werden dort von den Kindern kreativ bearbeitet.

Mit dem Projekt sollen ganz bewusst Kindergärten und Schulen eingebunden werden, um gemeinsam für die Landesgartenschau und für die Stadt Leinefelde zu werben. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Auch wenn nicht immer alle erreicht werden können, zeigen solche Aktionen, dass Leinefelde mit vielen Projekten auf einem guten Weg ist, erklärt Patrick Westphalen.

