Eichsfeld. Eine erste Zwischenbilanz zum Einsatzgeschehen über den Jahreswechsel 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026 hat die Polizeiinspektion Eichsfeld gezogen. Insgesamt mussten die im Dienst befindlichen Einsatzkräfte 22 Einsätze bewältigen.

Besonders arbeitsintensiv gestaltete sich die Silvesternacht. Neben Verkehrsunfällen, kleineren Bränden, hilflosen Personen und mehreren Alarmauslösungen registrierte die Polizei allein in dieser Nacht sechs Körperverletzungsdelikte. Hinzu kamen zahlreiche Meldungen über Personen, die im gesamten Kreisgebiet mit Feuerwerkskörpern hantierten.

Unter anderem wurden in Worbis mehrere Jugendliche festgestellt, die mit verbotenem Feuerwerk, sogenannten „Polenböllern“, zündelten. Die von diesen Sprengkörpern ausgehende Gefahr werde häufig unterschätzt, so die Polizei. Im schlimmsten Fall hätte der Vorfall schwere gesundheitliche Schäden nach sich ziehen können. In dem konkreten Fall blieb es bei Ohrenschmerzen.

Die bei den Jugendlichen aufgefundenen Feuerwerkskörper wurden sichergestellt. Gegen die Beteiligten wurden Anzeigen wegen Körperverletzung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.