Leinefelde-Worbis. Mit der Landesgartenschau 2026 entsteht in der Südstadt von Leinefelde auch ein besonderer Anziehungspunkt: der Gärtnermarkt. Direkt vor der Blumenhalle und umgeben von altem Baumbestand gelegen, soll er den Besuchern nicht nur ein vielfältiges Einkaufserlebnis bieten, sondern auch das Leitmotiv der Gartenschau – die Verbindung von Stadt und Landschaft – widerspiegeln.

Das Angebot reicht von klimaresilienten Stauden, Rosen, Kräutern und Gemüsepflanzen bis hin zu Gartenmöbeln, Werkzeugen, Dekorationen und Produkten aus recycelten Materialien. Auch Fachliteratur, Gartenpools oder regionale Handwerksware können Teil des Sortiments sein. Pop-up-Stores sorgen zudem dafür, dass sich das Angebot regelmäßig verändert und damit auch für Mehrfachbesucher interessant bleibt.

Die Landesgartenschau gGmbH legt Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität: Thüringer Unternehmen und Produkte sollen bevorzugt berücksichtigt werden. Für die Aussteller gilt eine Betriebspflicht während der gesamten 172 Tage, in denen die Landesgartenschau geöffnet ist.

Der Zeitplan ist eng gesteckt: Bis zum 3. September 2025 können Interessenten ihre Unterlagen einreichen. Nach Auswertung und Bewerbergesprächen folgt im November die Beauftragung. Der Aufbau des Marktes läuft bis April 2026, bevor am 23. April die Tore der Landesgartenschau öffnen.

Mit dem Gärtnermarkt entsteht ein Ort, an dem gärtnerische Kompetenz, regionale Vielfalt und ein unverwechselbares Einkaufserlebnis zusammenfinden – und der so zu einem zentralen Bestandteil der Landesgartenschau wird.