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140 Obstbäume als sogenannte Ereignisbäume stehen schon auf dem Gelände der künftigen Landesgartenschau. Foto: Ilka Kühn

Leinefelde-Worbis. Ein Baum, ein Ereignis, ein Stück Zukunft – so lautet die Idee der
sogenannten „Ereignisbäume“, die zur Landesgartenschau 2026 in Leinefelde gepflanzt
werden. Wer sich für einen solchen Obstbaum entscheidet, schenkt nicht nur ein lebendiges
Erinnerungsstück, sondern setzt zugleich ein Zeichen für Nachhaltigkeit und
Heimatverbundenheit.

Ob zur Geburt eines Kindes, zur Hochzeit, zum Jubiläum oder als Geschenk für einen
besonderen Menschen – ein Ereignisbaum wächst mit den Geschichten seiner Besitzerinnen
und Besitzer. Am ausgewählten Baum, gegenüber des Bereiches der historischen Wüstung
Kirrode im Augarten, erinnert eine Plakette dauerhaft an das persönliche Ereignis. Die Pflege
übernimmt die Stadt, der die Obstbäume auch gehören, eine Urkunde bestätigt das
Engagement.

Privatpersonen können sich für 250 Euro einen eigenen Baum sichern. Unternehmen, Vereine
und Institutionen haben ab 500 Euro netto die Möglichkeit, ihr Engagement auch
öffentlichkeitswirksam zu zeigen – etwa zu Jubiläen oder als außergewöhnliches
Mitarbeitergeschenk.

„Ein Ereignisbaum ist mehr als nur ein Baum – er ist ein Symbol für Wurzeln, die wir hier
gemeinsam schlagen“, heißt es aus dem Landesgartenschaubüro. „So entsteht etwas, das
bleibt – für Generationen.“


Wer mitmachen möchte, meldet sich unter info@lgs-leinefelde-worbis.de oder telefonisch
unter 03605 200 511. Nach der Auswahl des Obstbaums und Abschluss der Vereinbarung wird
die Plakette angebracht – und das Erinnerungsstück beginnt zu wachsen.


So wird aus einem persönlichen Moment ein lebendiges Zeichen im Herzen der
Landesgartenschau. Über 140 Obstbäume mit den Sorten Apfel, Birne, Süßkirsche, Quitte,
Zwetschge und Mirabelle wurden auf dem Gelände schon gesetzt.